Über die Künstlerin

Gerdi Ebert

Gerdi Ebert, geboren in München, hatte schon als Kind zwei wesentliche Ziele. Sie interessierte sich für die Natur und sie war immer sehr kreativ. Das führte dazu, dass sie zunächst Biologie und Chemie studierte und viele Jahre im Lehrberuf tätig war.

 

Der Anstoß Fotoposter herzustellen, erfolgte im November 2008 in Neuseeland. Auf dieser Reise beeindruckten die Bilder eines Hotels Gerdi Ebert enorm. Es waren interessante Aufnahmen von Pflanzenteilen.

 

Gerade erst mit einer Digitalkamera ausgestattet, begann sie auf eine andere Art zu fotografieren. Zu Hause erfolgte das übliche Verbessern der Aufnahmen, aber auch schon sehr schnell das Verändern mit Hilfe von Fotoprogrammen. Der Computer schaffte unendlich viele Möglichkeiten sich auszudrücken. Was erst nur ein Ausprobieren und ein Spiel war, ging plötzlich in ernsthafte Arbeit über. Es entstanden verschiedene Stilrichtungen. Bilder, die nur leicht verändert wurden, somit den Ursprung noch erkennen lassen und abstrakte Kunst, die durch die Formen und Farben besticht. Dabei ist die Richtung des Bearbeitens stets von der ursprünglichen Fotografie abhängig. Die Natur gibt die weichen und gefälligen Linien vor.

 

Im Sommer 2009 begann Gerdi Ebert eine dritte Variante der Arbeit in Griechenland. Sie fotografierte Bäume und Wurzeln und begann eine darin verborgene Gestalt herauszuarbeiten. Bei diesen Postern existierte das Bild schon vor dem Foto in ihrem Kopf und sie griff, um es sichtbar zu machen, in die Strukturen graphisch ein. Nun sind es nicht mehr nur die Fotoprogramme, die das Bild gestalten, sondern auch die eigene Fantasie. Diese wird aber dennoch von dem vorgegebenem Foto eingeschränkt.


Die Ausstellung ihrer ersten Bilder war am 25.04. und 26.04. 2009 im Pfarrsaal von Christkönig.

Die zweite Vernissage fand in einer Zahnarztpraxis statt.

 

Seit dem 3. April 2011 hängen die Bilder in den Vorräumen einer Sauna.

 

Die Künstlerin nahm am 15./16. September 2012 an der Kunstmesse in Wiesloch teil.